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Kardinal Marx bei Kolping in Bayern

München - Der Vorsitzende der Deutschen und der Europäischen Bischofskonferenz, Erzbischof Reinhard Kardinal Marx kam zu Kolping um sich über die Arbeit von Kolping in Bayer zu informieren. Über 300 Verantwortliche aus dem Kolpingwerk und den Kolping-Bildungsunternehmen nutzen die Gelegenheit zur Begegnung und zum Dialog.

Sowohl im Vortag von Kardinal Marx als auch in der anschließenden Podiumsdiskussion standen neben grundsätzlichen gesellschaftlichen Fragen auch die derzeitigen gesellschaftlichen Herausforderungen zur Diskussion. Nach Auffassung von Kardinal Marx gehört es zum Selbstverständnis der Christen, sich in politische Diskussionen und Vorgänge aktiv und kritisch einzubringen. Die Katholische Soziallehre mit Ihren Prinzipien diene dabei als sehr gute Orientierung und Leitlinie.

Gerade hinsichtlich der gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre und der zunehmenden Umverteilung von Einkommen und Vermögen von unten nach oben fordert Marx das konsequente Festhalten an der Sozialen Marktwirtschaft als wichtiges und bewährtes Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell für ein gerechtes und friedliches Zusammenleben. Er stellte die Bildung eines jeden einzelnen Menschen als Schlüssel für die positive Gestaltung der Welt heraus. Nur so kann es gelingen, das jeder Mensch einen eigenständigen uns selbstverantworteten Platz in dieser Gesellschaft findet und er so auch sein auskömmliches Einkommen sichert.

In der interessanten und lebhaften Podiumsdiskussion, die von stellvertretenden Landesvorsitzenden Erwin Fath moderiert wurde, legte der Vorstandsvorsitzende des Kolping-Bildungswerkes Bayern, Axel Möller die Finger in die „Wunden“ der derzeitigen Flüchtlingspolitik des Freistaats Bayern. Ohne Umschweife kam er auf das momentan drängendste Thema der Kolping-Bildungsunternehmen. Mit großer Anstrengung und hohem Aufwand hat man zur Bewältigung der Aufnahme von jungen Flüchtlingen und Asylbewerbern Plätze in der Jugendhilfe ausgeweitet, Räume angemietet, Betreuung organisiert.

Eine Selbstverständlichkeit meint Möller, war man doch schon immer bei Kolping als internationalem Verband konfrontiert mit fremden Kulturen und Sprachen. Jetzt da der Zustrom nachlässt, will die Politik den Aufwand nicht mehr tragen, schickt Jugendliche die in Ausbildung stehen wieder zurück in Sammelunterkünfte oder gar in die Abschiebung und lässt die Träger der Einrichtungen buchstäblich im Regen stehen.

Möller nannte es empörend, dass zurzeit auf Grund einer Weisung des bayerischen Innenministeriums junge Flüchtlinge z.B. aus Afghanistan und Somalia ihre schon begonnen Ausbildungen, Fördermaßnahmen oder Praktika abbrechen müssen. Den Ausländerbehörden reicht für dieses Verfahren eine „theoretische Abschiebewahrscheinlichkeit“. Im Ergebnis werden so junge und lernbereite junge Menschen von jeglicher Förderung und Bildung ausgeschlossen und sitzen wieder untätig in Ihren Unterkünften. So hat sich auch die Wirtschaft den Umgang mit Geflüchteten, die sie in ihren Unternehmen dringend benötigt, nicht vorgestellt.

Kardinal Marx stimmt diesen deutlichen Worten voll umfänglich zu und bittet die Kolping-Bildungsunternehmen mit Ihrem umfassenden und segensreichen Engagement für Geflüchteten und deren Integration in Deutschland nicht Nachzulassen. Er Danke dafür und sagte seine ganze Unterstützung für diese Arbeit zu.

Willi Breher

15.11.2016
Verständlich aber tiefgründig – Kardinal Marx wusste seine Zuhörer in seinen Bann zu ziehen.
Der Aussichtsratsvorsitzende des Kolping-Bildungswerk Bayern e.V., Dr. Thomas Goppel MdL im Gespräch mit dem Ehrenvorsitzenden des Kolpingwerk Landesverband Bayern, Wolfgang Simon.
Leidenschaftlicher Einsatz für die Integration junger Flüchtlinge: Axel Möller, Vorstandsvorsitzender des Kolping-Bildungswerk Bayern e.V.