<h2>Du willst mehr...</h2><p>Weiterbildung ist der Schlüssel zum beruflichen Erfolg - und Lernen kann Spaß machen. Die Kolping-Akademien in Deutschland bieten eine Vielzahl von Seminaren, Studiengängen und Kursen mit der einen wichtigen Aufforderung: "Mach aus dir was in dir steckt!"</p><h2>Du schaffst das...</h2><p>Berufliche Qualifizierung ist die beste Voraussetzung für ein erfolgreiches Leben. Berufsvorbereitung und Berufsausbildung wird bei Kolping ganz groß geschrieben. Wir kümmern uns um jeden Einzelnen und wollen, dass keiner verloren geht.</p><h2>Du wirst stark...</h2><p>Kolping sieht den ganzen Menschen. In unseren Schulen, Wohnheimen und vielen Bildungsaktivitäten schaffen wir für junge Menschen Erlebnisse, bei denen Neues erlebt und Machbares erfahren werden kann. Das hilft auch berufliche Herausforderungen zu meistern.</p><h2>Du gehörst dazu...</h2><p>Das Leben ist bunt - auch bei Kolping. Wir sind weltoffen und freuen uns über alle, die bei und mit uns leben und lernen wollen. Sprache und berufliche Qualifikation sind das Fundament für eine gelungene Integration. Mach mit, wir brauchen dich.</p>

München - Anlässlich der Frühjahressitzung des Beirats des Kolping-Bildungswerk Bayern e.V. konnte die Beiratsvorsitzende Prof. Dr. Gabriele Vierzigmann die Staatssekretärin Anna Stolz aus dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus begrüßen. Der Beirat hatte die Staatssekretärin eingeladen um mit ihr über die Umsetzung politischer Bildung in den Kolping-Schulen in Bayern zu beraten.
Staatssekretärin Anna Stolz (rechts) betonte, dass sie gerne zu Kolping gekommen ist.

Die Mitglieder des Beirats aus Politik, Wirtschaft und Verbänden wollen angesichts der Entwicklung in den sogenannten “Sozialen Netzwerken“ und der Veränderung der gesellschaftlichen Situation um die Notwendigkeit der politischen Bildung gerade für jugendlichen und junge Heranwachsende insbesondere in den Schulen verstärken. Nur so kann man ihrer Ansicht nach den Tendenzen zur Radikalisierung einerseits und der Politikverdrossenheit anderseits wirkungsvoll begegnen.

Die Staatssekretärin hob in ihrem Statement hervor, dass dieses Thema einen hohen Stellenwert für die Verantwortlichen im Ministerium besitzt. Sie setze sich dafür ein, dass jungen Menschen die Chancen politischen Handelns für die Mitgestaltung ihres persönlichen Lebens und ihres Umfeldes nahe gebracht werden. Nur durch praktisches Erleben können Jugendliche dazu gewonnen werden die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Sie verwies auf die teilweise internetbasierten Unterstützungsprojekt des Ministeriums für die Schulen und erwartete einen offenen Austausch um die Erfahrungen aus der Praxis direkt in die weitere Entwicklung einfließen lassen zu können.

Das Statement der Staatssekretärin war der Auftakt für eine konstruktive Diskussion an der sich neben den Beiratsmitgliedern auch die zu dieser Sitzung eingeladen Schulleitungen der Kolping-Schulen in Bayern intensiv beteiligten. Es wurde die besondere Problemstellung der Umsetzung gerade in den Förderschulen und Förderberufsschulen sehr deutlich. Es ist sicher dringend notwendig, das gerade für diesen Bereich entsprechende Unterrichtsmaterialien entwickelt oder angepasst werden. Hierbei ist insbesondere auf eine leicht zu verstehende Sprache zu achten ohne die Inhalte zu vereinfachen.

Mit der Aussage „ Die Kolping-Schulen sind aus Bayern nicht wegzudenken“ dankte die Staatssekretärin den verantwortlichen von Kolping in Bayern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Schulen für das große Engagement und den guten Erfolgen ihrer Arbeit und bot an auch weiterhin in Kontakt zu bleiben.

11.04.2019  | Axel Möller
Die Beiratsvorsitzende Prof. Dr. Gabriele Vierzigmann modrierte souverän die Diskussion.
Der Vorsitzende des Landeskommitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer (links) brachte sich - unter den kritischen Blicken des Aufsichtratsvorsitzenden Dr. Thomas Goppel - engagiert in die Diskussion ein.
Der Vize-Präsident des Bayerischen Landtags und Abgeordnete der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Thomas Gehring betonte die Notwendigkeit von persönlichkeitsfördernder Bildung. Katharina Joho, Abteilungsleiterin beim DGB Bayern ist aufmerksame Zuhörerin.
Andrea Garufo, Schulleiterin der Münchner Kolping-Berufsschule – der größten Förderberufsschule in Bayern - erläutert die Prinzipien der Arbeit und stellt fest, dass der Schlüssel zum Erfolg immer die Persönlichkeit des Lehrers ist. Dr. Georg Schärl von der Handwerkskammer für München und Oberbayern konnte dem nur zustimmen.